München hat die höchsten Mieten bundesweit und auch für den Erwerb von Wohneigentum müssen hier Höchstpreise gezahlt werden. Trotz der hohen Preise entwickelt sich der Münchner Immobilienmarkt gut. Eine florierende Wirtschaft und die besondere Lage der Stadt München ziehen immer mehr Menschen in die Isarmetropole und ihren Landkreis. Dementsprechend steigen auch die Preise. Wer Immobilien in München kaufen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen als in allen anderen Städten Deutschlands. Laut des Großen Miet- und Immobilienindexes des F+B (Institut für Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt) sind die Preise im Landkreis München mehr als doppelt so hoch als im Bundesdurchschnitt. Sie sind im Schnitt jedoch günstiger als in der Stadt München, wo Eigentumswohnungen im 2. Quartal 2011 durchschnittlich 3.610 EUR/qm kosteten (F+B). Im Bericht des städtischen Gutachterausschusses für Grundstückswerte heißt es, dass man in besseren Wohnlagen mit einem Quadratmeterpreis von 6500 Euro rechnen müsse und dass innerstädtische Luxuswohnungen für Preise von bis zu 23000 EUR/qm gehandelt wurden. Die Kaufpreisspanne für Einfamilienhäuser reicht von 500000 bis 1 650000 Euro. Insgesamt ist der Münchner Immobilienmarkt als relativ stabil zu betrachten, auch wenn die Grenze für weitere Preissteigerungen, nach dem Erzielen eines langjährigen Höchststandes im Sommer 2011, erreicht scheint. Im August 2011 sind sowohl die Preise für neu gebaute Wohnhäuser (-1%), als auch für Bestandshäuser (-2%) im Vergleich zum Vormonat gesunken. Auf den Vorjahresmonat bezogen zeigen die Bestandsimmobilien sogar eine durchschnittliche Preissenkung von 5 Prozent. Trotzdem ist davon auszugehen, dass der Münchner Immobilienmarkt, auch aufgrund der starken Nachfrage, weiterhin stabil bleiben wird.
Wohneigentum in München
Autor: admin | Veröffentlicht am 30. Juli 2011
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